
Eine Perserkatze
Bildquelle: Wikipedia
Die Perserkatze ist groß bis mittelgroß und gedrungen (der Fachmann nennt das cobby). Sie hat einen runden Kopf, mit kleinen weit auseinandergesetzten Ohren (Ohrenspitzen sind rund), große runde offene Augen und ein kurzes Näschen. Die Augenfarbe variiert je nach Art zwischen orange/kupferfarben, blau und smaragdgrün. Ihre Beine sind kurz, kräftig und sie hat dicke Pfoten, der Schwanz ist recht kurz, jedoch stark behaart (puscheliger Schwanz).
Das Fell ist lang, dicht, seidig und mit viel Unterwolle. Aufgrund ihres dichten Fells und der damit verbundenen nötigen Pflege ist die Perserkatze für die Wohnungshaltung prädestiniert.
Vom Charakter ist die Perserkatze eine ruhige und ausgeglichene Persönlichkeit, die jedoch auch genauso gern wie andere Katzen ausgelassen spielt und schmust.
Herkunft und Aussehen
Erste Aufzeichnungen über die Perserkatze sind um 1620 datiert. Der genaue Ursprung der Rasse ist unklar. Möglicherweise stammt sie von Angorakatzen aus der Türkei ab, in die andere langhaarige Rassen aus dem damaligen Persien (heute Iran), Afghanistan, Burma, China etc. eingekreuzt wurden.
Die meisten Perserkatzen, die 1871 auf der ersten Katzenausstellung in England gezeigt wurden, waren schwarz, blau oder weiß. Blaue und schwarze Perserkatzen galten zunächst als besonders wertvoll. 1901 wurde die Blue Persian Cat Society gegründet und kurz darauf der erste Standard für Perserkatzen erstellt. Hauptaugenmerk galt hierbei gleichmäßigem, dichten Fell und einer einheitlichen Farbe.
Der gültige Perser FIFé-Standard (von 1993) für Perserkatzen schreibt eine kurze und breite Nase mit einem deutlichen Stop vor (einen Knick zwischen Nase und Stirn). Stupsnasen sind nach diesem Standard unerwünscht, die Nasenspitze darf hiernach nicht höher sein als das Unterlid des Auges.
Der Stop ist aus medizinischen Gründen problematisch. Ein besonders stark ausgeprägter Knick zwischen Nase und Stirn ist bei mangelnder/fehlerhafter Selektion in der Zucht mit einer Verengung des Tränen-Nasen-Kanals verbunden. An den Augenwinkeln auslaufende Tränenflüssigkeit hinterlässt dunkle Verkrustungen und kann dauerhafte Verfärbungen im Fell hinterlassen. Vor dem Kauf einer Perserkatze sollte daher sichergestellt sein, dass die Katzen frei von derartigen Beschwerden sind.
Auch in Deutschland gibt es eine angeregte Diskussion unter Perserkatzenliebhabern, ob zu "platte" Nasen eventuell sogar als Qualzuchten geächtet werden sollten. Einige Züchter haben sich darauf spezialisiert, sogenannte "Perserkatze mit Nase" zu fördern. Viele Vereine erkennen diese auch als "englischer Typ" oder "klassische Perserkatze" bezeichneten Katzen nicht an.
Dieser Artikel basiert auf dem Artikel "Perserkatze" aus der freien Enzyklopädie Wikipedia und steht unter der GNU-Lizenz für freie Dokumentation . In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren des Artikels verfügbar.
Kommentare
katze
ich find die katze sehr schön und niedlich hab auch ne perser katze sie ist aber niedlicher haha
Kommentar hinzufügen