
Hufprobleme
Bildquelle: Claudia Nehls
Die Hufrehe Erkrankung tritt in der Regel sehr plötzlich auf:
Am Abend läuft das betroffene Pferd noch normal, morgens geht es stocksteif und nur unter großen Schmerzen oder man trifft es in der sogenannten Reheentlastungshaltung (Hinterextremitäten weit unter den Körper gestreckt, Vorderextremitäten weit nach vorne gesetzt) an und ein Gehen erscheint kaum noch möglich. Oft liegen die an Hufrehe erkrankten Pferde und Ponys während des akut auftretenden Rehe Schubes und weigern sich, überhaupt aufzustehen. Die Hufrehe Erkrankung ist eine der schmerzhaftesten überhaupt, so dramatisch und qualvoll gestaltet sich auch der Anblick der erkrankten Pferde. Bei weniger massiv verlaufenden Hufrehe Schüben trifft man auf Pferde, bei denen die Symptomatik weniger ausgeprägt ist, hier bemerken wir lediglich eine gewisse Unlust zur Bewegung, Wendungsschmerz und Steifheit. Die Hufrehe kündigt sich in diesen Fällen schleichend an, die Aussicht auf eine erfolgreiche Therapie ist hier sehr gut, wenn man sofort entsprechende Maßnahmen zur Regulation ergreift, was voraussetzt, dass diese relativ harmlosen Veränderungen des Gangbildes unmittelbar vom Pferdehalter bemerkt werden. Werden diese Frühwarnzeichen übersehen und/oder keine entsprechenden Maßnahmen ergriffen, findet man nach wenigen Tagen oft die massive Symptomatik, da der Hufrehe Schub auch bei diesem weniger plötzlichen und schmerzlichen Erscheinungsbild seinen manchmal tödlichen Verlauf nimmt!
Hufrehe kann eine tödlich verlaufende Erkrankung sein, je massiver und länger die Symptomatik besteht, desto schlechter sind die Heilungsaussichten. Daher ist es so wichtig, wirklich sofort zu handeln und alles Erdenkliche zu tun, um den Heilungsprozess zu fördern!
Wird der Pferdehalter mit der Diagnose Hufrehe konfrontiert, ist dieser meist völlig hilflos und sucht bei verschiedenen „Fachleuten“ Rat und Hilfe. Dies führt dann zu einer völligen Verunsicherung, da jeder „Wissende“ andere Ratschläge, Tipps und Tricks parat hält. Meist sind diese Informationen absolut gegensätzlich und am Ende steht ein noch verunsicherterer Pferdehalter, der mit seinem an Hufrehe erkrankten Pferd völlig überfordert ist. Diese Unsicherheit führt dann dazu, dass entweder genau das Falsche oder aber viel zu viel getan wird und wertvolle Zeit vergeht, bis den Pferden – wenn dann überhaupt noch möglich – geholfen werden kann.
Ich beschäftige mich seit 1999 eingehend mit der Hufrehe Erkrankung - Ursache war die Hufrehe Erkrankung meines Pferdes - und machte in den vergangenen 6 Jahren sehr viele Erfahrungen einerseits mit der Erkrankung selbst, andererseits mit hilflosen Pferdehaltern, mit guten und weniger guten Hufschmieden/Hufpflegern und Tierärzten. Da meinem eigenen Pferd durch konventionelle Therapien nicht geholfen werden konnte, entwickelte ich in Folge der Erkrankung meiner Stute Sina Kräutermischungen, die speziell auf die Hufrehe Erkrankung, ihrer Ursache und Folgeerscheinungen abgestimmt wurden. Oft erlebe ich bei der Therapie vieler Pferde wahre Wunder und Pferde, die bereits zum Tode geweiht waren gesunden wieder völlig. Manchmal allerdings verläuft die Hufrehe Erkrankung so negativ, dass das betroffene Pferd erlöst werden muss, da der Schmerz qualvoll und eine Aussicht auf Heilung nicht mehr besteht. Auch kuriose Fälle begegnen mir: So verläuft die Hufrehe Erkrankung offensichtlich nach keinem Prinzip, denn selbst wenn Veränderungen bei Röntgenbildern nicht zu erkennen waren, war der Schmerz oft derart quälend, dass Pferde nicht überlebten. Ursache hierfür war eine völlig negativ verlaufende Therapie, entweder durch falsche Medikamente, grobe Fehler in Fütterung und Haltung und/oder durch eine Hufbearbeitung, die schlechter für das Pferd nicht hätte sein können. Andererseits gab es Fälle, bei denen das Hufbein bereits sichtbar war und das betroffene Pferd innerhalb weniger Monate symptomfrei war, das Horn sehr gut nachwuchs und gravierend negative Veränderungen ausheilten.
Ich möchte aus meiner Sicht und Erfahrung versuchen, ein wenig Hilfestellung beim Umgang, bei der Fütterung und Haltung der akut an Hufrehe erkrankten Pferde zu vermitteln:
Wichtigste Voraussetzung ist, sofort zu handeln, das heißt, sobald wir eine Veränderung des Gangbildes unseres Pferdes feststellen, welche auf eine Hufrehe Erkrankung hinweist, muss zwingend sofort der Tierarzt gerufen werden. Des weiteren muss selbstverständlich, sofern der Auslöser bekannt ist, dieser sofort abgestellt werden. Meist ist der Auslöser des akuten Schubes unklar, doch gibt es auch Rehe Schübe, welche den oder die Auslöser erkennen lassen, beispielsweise Giftpflanzen, Medikamente, Futtertonnenplünderung, Weideausbrüche, Stress oder die Aufnahme von Toxinen mit dem Futter oder Wasser.
Veränderungen des Gangbildes/Symptomatiken sind:
Steifheit, Wendeschmerz, warme/heiße Hufe (in Verbindung mit weiteren Veränderungen, da Wärme lediglich vermehrte Durchblutung anzeigt, die anfangs bei Hufrehe auftritt und später eine verminderte ist), klammer Gang, Pulsation (spricht für Schmerz), Hinterextremitäten stark unter den Schwerpunkt gesetzt und somit kurze flache Schritte, Verweigerung des Pferdes, ein Bein zu heben (Weigerung des Pferdes nur auf drei Beinen zu stehen), häufiges Liegen, Gangunlust (fühliges unlustiges Gehen), schmerzverzerrtes Gesicht, typische Reheentlastungshaltung s. o., Gang besser auf weichem Boden, schlecht auf hartem Boden bzw. steinigem Boden, diffuser Sohlenschmerz bei Untersuchung mit Hufzange, manchmal auch Appetitlosigkeit, erhöhte Temperatur (ausreichend ist, wenn wenige der o. g. Veränderungen des Gangbildes zutreffend sind).
Lieber einmal zu oft bzw. zu früh den Tierarzt gerufen, als zu spät, dies gilt ganz besonders bei Verdacht auf Hufrehe. Nur das sofortige Eingreifen verhindert in diesem Fall Schlimmeres!
Lautet die Diagnose Hufrehe bzw. Verdacht auf Hufrehe (in leichteren Fällen ist ein Rehe-Schub nicht immer sofort mit Sicherheit diagnostizierbar) wird der Tierarzt entweder einen Aderlass durchführen zur Blutverdünnung oder blutverdünnende Mittel verabreichen (Acetalicylsäure, Heparin). Ist das Pferd mit blutverdünnenden Mitteln vorbehandelt, sollte selbstverständlich kein Aderlass mehr durchgeführt werden!
Ist der Schmerz offensichtlich – aber bitte nur dann – werden Schmerzmittel zusätzlich verabreicht (Phenylbutazon).
Im Gegensatz zur Blutverdünnung, welche wohl von allen Fachleuten als positiv beurteilt wird, ist der Einsatz von Schmerzmitteln umstritten:
Ist der Schmerz ausgeschaltet, wird das Pferd sich bewegen, diese Bewegung kann dann eine Hufbeinsenkung bzw. Rotation begünstigen. Weiterhin belasten Schmerzmittel Leber, Nieren und Darm, welche bei der Hufrehe Erkrankung sowieso schon in Mitleidenschaft gezogen sind. Gerade bei Hufrehe ist es häufig so, dass Schmerzmittel überhaupt keine positiv wahrnehmbare Wirkung erzielen, sie sozusagen „nicht anschlagen“. Sollte sich also das Gangbild nicht positiv durch den Einsatz von Schmerzmitteln verändern, sollte man unbedingt auf diese verzichten. Wirken die Schmerzmittel jedoch gegen den Schmerz, darf das Pferd sich nicht frei auf größeren Flächen bewegen können (im Stall natürlich schon), um Hufbeinsenkung/Hufbeinrotation möglichst zu verhindern und nicht noch durch zu viel Bewegung (der Schmerz wird ja ausgeschaltet und der natürliche Instinkt/Reflex des Pferdes, sich nicht zu bewegen damit auch) zu begünstigen.
Beim Thema Schmerzmittel sollte also abgewägt werden:
Selbstverständlich sollten wir unserem Pferd keinesfalls Schmerzen zumuten, die vermeidbar sind, andererseits kann ein Pferd jedoch auch ein gewisses Maß – wie der Mensch ja auch – Schmerzen aushalten, ohne dass diese zur Qual werden. Vermeidbar sind Schmerzmittel jedoch unbedingt, wenn die erhoffte Wirkung sichtbar nicht erzielt wird, nämlich wenn der Schmerz nicht unterdrückt wird, was man natürlich erst durch den Einsatz mit fehlender Wirkung, d. h. keine Verbesserung des Gangbildes, feststellt!
Der Veterinär hat bezüglich der Hufrehe Erkrankung somit sein Bestes getan, denn mehr gibt die Veterinärmedizin – meines Wissens – nicht her, was unserem an Hufrehe erkrankten Pferd zur Heilung verhelfen kann! Da Kortikoide Hufrehe auslösen, was wissenschaftlich bewiesen ist, dürfen diese keinesfalls verabreicht werden (Ursache hierfür ist, dass die Gefäße in der Zehe zusammengezogen werden und das Krankheitsbild sich somit weiter verschlechtert).
Im eigenen Stall erlebte ich im vergangenen Jahr erstmals als Auslöser eines sehr massiven Hufrehe Schubes ein Breitbandantibiotikum. Da mir Antibiotika als Auslöser der Hufrehe bisher nicht bekannt waren, fragte ich diesbezüglich auch die bei mir Rat suchenden Pferdehalter und es stellte sich heraus, dass mehrere akute Schübe nach Antibiotika Gabe auftraten. Es besteht zwar keinerlei wissenschaftliche Erkenntnis für diese These, doch möchte ich darauf hinweisen. Da Ursache der Hufrehe Erkrankung eine geschädigte Darmschleimhaut ist und Toxine des Darmraumes in die Blutbahn gelangen, erscheint mir allerdings logisch, dass Antibiotika, welches ja bekannt für eine Schädigung des Darmes ist, Auslöser sein könnte. Natürlich sind dies seltene Fälle, wenn man bedenkt, wie häufig Antibiotika bei unseren Pferden eingesetzt wird, doch die Gefahr scheint durchaus zu bestehen. Es ist jedenfalls ratsam, mit dem Tierarzt zu besprechen, welche Injektionen injiziert werden und welche Medikamente verabreicht.
Im akuten Stadium ist über die veterinärmedizinische Therapie hinaus zu beachten:
Eine Erleichterung ist das Kühlen und Wässern der Hufe, da sich die Hornkapsel weitet und der Schmerz etwas nachlässt (man stelle sich vor, der Schmerz bei Hufrehe ist ähnlich, jedoch viel stärker, als hätte man viel zu enge Schuhe an, da die Hornkapsel sich nicht dehnt). Auch die Durchblutung wird positiv beeinflusst, kalte Umschläge erleichtern und setzen die Stoffwechselvorgänge herab, so dass der Huf leichter mit der gestörten Durchblutung umgehen kann. Warme Umschläge sollen die Durchblutung fördern, verstärken aber meist die Schmerzreaktion, daher rate ich von diesen ab. Ideal ist ein fließender Bach, dieser erleichtert und massiert, wenn wir das Pferd möglichst mehrmals täglich über ca. 30 Minuten hineinstellen. Ansonsten gilt: Sinnvoll ist lediglich, die Hufe mindestens 30 Minuten zu wässern, da kurzes Abspritzen die Hornkapsel nicht weitet, im Gegenteil nach Trocknen die Hornkapsel noch mehr verengt.
Schmerzerleichternd wirkt ebenfalls ein weicher Boden:
Egal ob im Stall oder draußen, ideal ist tiefer und weicher Boden, draußen in diesem Falle also optimal ein tiefer Schlammboden, in der Box sehr reichlich Einstreumaterial, ob Späne, Hanf oder Stroh: geradezu verschwenderisch sollte die Einstreu aussehen!
Zur Bewegung allgemein:
Ohne Schmerzmittel kann sich das betroffene Pferd so viel bewegen, wie es sich das zutraut, unter Schmerzmittelgabe: unbedingte Ruhigstellung des Pferdes!
Darüber hinaus dürfen betroffene Pferde – auch ohne Schmerzmittelgabe – natürlich nicht von anderen Herdenmitgliedern gejagt werden, besteht hier nur die Gefahr, dass dies passieren könnte, sind die Patienten zu separieren, jedoch mit Sicht- und Schnupperkontakt. Bekommt das Pferd Schmerzmittel und steht dementsprechend vorschriftsmäßig im Stall – schön wäre natürlich ein angeschlossenes kleines Paddock – sollte auch das psychische Wohl unbedingt beachtet werden: Man stelle hier ein befreundetes Pferd – evt. im Wechsel – als Nachbarn zur Seite.
Die Psyche beeinflusst stark die Heilungschance!
Fütterung:
Erlaubt ist Rauhfutter in einer Menge, wie diese andere und gesunde Pferde auch benötigen: Stroh beispielsweise zur freien Aufnahme, Heu 1 – 2 KG pro 100 KG Pferdegewicht. Darüber hinaus bis 2 KG Möhren pro Tag, Ponys bis 1 KG.
Bei Äpfeln streiten sich die Geister: Es wird die Auffassung vertreten, dass der enthaltene Fruchtzucker schadet und die Hufrehe so durch den Zuckergehalt begünstigt. Ich kann das nicht bestätigen: Ich vertrete die Auffassung, dass das reichlich in Äpfeln enthaltene Pektin eine positive Wirkung auf die Darmschleimhaut ausübt und somit empfehle ich Pferden pro Tag bis 4 Äpfel zu füttern und Ponys auch hier die Hälfte.
Aufgrund der Hufrehe Erkrankung meines eigenen Pferdes entwickelte ich die getrocknete Kräutermischung in DAB-Qualität Rehe-Ex und die flüssige Pflanzenmischung Biologische Hufkur. Seither durfte ich erleben, dass sie nicht nur die Ausheilung der Hufrehe Erkrankung stark unterstützen, sondern nach Auffassung vieler meiner Kunden, ihren Pferden das Leben gerettet haben. Ich empfehle daher bei einem akuten Hufrehe Schub beide Kräutermischungen gemeinsam zu füttern, da wir mit dem Einsatz allerbeste Erfahrungen machen durften!
Um positive Wirkungen und eine Unterstützung des Bewegungsapparates zu erzielen, können zusätzlich Kräuter gefüttert werden, die sich hier bewährt haben (Ingwer, Teufelskralle, Gingko, Beinwell, Weidenrinde beispielsweise). Da Ingwer stark positive Wirkungen auf den Darmraum hat, erzielt man mit der Fütterung von Ingwer gleich zwei gute Wirkungen bei der Hufrehe Erkrankung.
Darüber hinaus sollte dem erkrankten Pferd kein Futter zugeführt werden! Weidegang ist selbstverständlich tabu, wie es dann – auch bezüglich der Weidehaltung – nach dem akuten und im glücklichsten Fall ausgeheilten Hufrehe Schub weitergeht, steht in der nächsten Ausgabe des Pferdeanzeigers.
Ein häufiger Fehler ist die weitere Fütterung von Getreidemischungen, aber auch strengste Diät. Strikter Nahrungsentzug kann bei stark verfetteten Ponys die gefürchtete Hyperlipämie (Störung des Fettstoffwechsels) auslösen, die meist tödlich endet.
Da der Darm unseres Patienten stark geschädigt ist, sollte die Rauhfuttergabe keinesfalls extrem eingeschränkt werden, Rauhfutter ist für das Funktionieren des Pferdedarmes unerlässlich! Die Bedürfnisse bestimmt immer das Individium: So gibt es zahlreiche abgemagerte Pferde, die an Hufrehe erkranken. Hier kann zusätzlich Schwarzkümmelöl eingesetzt werden, damit die Pferde bei Futterzustand bleiben und nicht zusätzlich geschwächt werden. Sehr schlanke Pferde dürfen selbstverständlich auch Heu zur freien Aufnahme erhalten, in diesen Fällen muss die Menge nicht auf 2 KG begrenzt werden. Im Umkehrfall gibt es zahlreiche verfettete Ponys, die an Hufrehe erkranken, hier sollte das Futter allgemein gekürzt und die Pferde auf Diät gesetzt werden. Doch sollte das Futter langsam über längere Zeit vermindert werden und nicht von jetzt auf gleich eine strenge Diät eingeführt werden!
Hufprobleme
Bildquelle: Claudia Nehls
Hufbearbeitung/Hufkorrektur/Hufbeschlag:
Schlechte Erfahrungen machte ich grundsätzlich mit dem Eingipsen der Hufe. Ob dies nun daran liegt, dass nur in sehr schweren Fällen ein Gipsverband zum Zuge kam oder am Eingipsen selbst, vermag ich nicht zu beurteilen. Ich rate jedenfalls davon ab!
Ein orthopädischer gut ausgeführter Beschlag – möglichst in Absprache von Tierarzt/Tierklinik und Hufschmied angefertigt nach Röntgenbildern – ist häufig eine sehr hilfreiche Sache und im günstigsten Falle wird dem Pferd unmittelbar nach Ausführung große Erleichterung geschaffen. Das Nageln an sich sollte auch nicht so dramatisch beurteilt werden, wie oft geschehen. Meist vertragen betroffene Pferde die Nagelung besser, als man zu denken wagt. Leider ist aber auch der beste orthopädische Beschlag nicht immer hilfreich, manchmal läuft das Pferd danach weder besser noch schlechter. Im ungünstigsten Falle läuft es danach noch schlechter. Ich denke jedoch, man sollte einen orthopädischen Beschlag – es gibt verschiedene Varianten, die für das betroffene Pferd optimale wird anhand der Veränderungen des Röntgenbildes ermittelt – ausprobieren, wenn eine Besserung der Symptomatik nach ca. 2 Wochen Therapiezeit nicht einsetzt. Einige Meinungen gehen dahin, bei beschlagenen Pferden den Beschlag zu entfernen, dies halte ich nur für sinnvoll, wenn ein auf die Erkrankung abgestimmter Hufbeschlag statt dem vorhandenen ausgeführt wird, da seit Jahren beschlagene Pferde ohnehin große Schwierigkeiten haben bei der Umstellung auf das Barhufgehen und die Symptomatik sich so eher verschlechtert, da dauernd beschlagene Pferde grundsätzlich erst einmal sehr schmerzempfindlich sind, wenn die Eisen abgenommen werden. Bei Pferden, die ihr Leben lang barhuf gehen, sollte auch bei der Hufrehe Erkrankung auf einen Beschlag verzichtet werden, meist reicht es aus, die Zehe dünner zu raspeln und somit ein wenig Druck zu nehmen. Aber auch hier sollte abgewägt werden: Wenn der Pferdehalter das Gefühl hat, dass ein Beschlag Positives bewirken könnte, was sicher nach ca. 2 Wochen der Hufrehe Symptomatik ohne sichtbare Besserung des Zustandes spätestens der Fall sein sollte, sollte ein Hufbeschlag ausprobiert werden, denn einen Versuch ist dieser alle Male wert, dem Pferd Erleichterung zu verschaffen! Falls der Versuch scheitert, kann man die Eisen ja jederzeit wieder abnehmen lassen. Man heilt mit einem noch so gut ausgeführten Hufbeschlag zwar in keiner Weise die Hufrehe Erkrankung, doch verschafft man den Pferd im günstigsten Falle wieder ein unbeschwertes Gehen, vielleicht auch Laufen! Wichtig erscheint mir noch darauf hinzuweisen, dass man sich nicht auf Experimente einlassen sollte. Es ist unglaublich, welche Manipulationen am Huf des Pferdes ausgeführt werden, dies gerade bei der Hufrehe Erkrankung, da die Überforderung hier wohl auch oft beim Hufschmied/Hufpfleger liegt und er sich da so seine Gedanken macht..
Fazit der Hufbearbeitung: Absprache mit Tierarzt und Hufschmied und wenn man das Gefühl hat, das Pferd dient waghalsigen Experimenten, lieber noch einmal eine bzw. zwei weitere Meinungen einholen und sich dann aus allem Gehörten die eigene Meinung bilden! Ganz klar für mich:
Besser keine Hufbearbeitung, als die falsche, denn diese schadet mehr, als den Huf in seiner natürlichen Form zu belassen.
Ein Pferd, welches einmal an Hufrehe erkrankt ist – die Ursache bzw. der Auslöser ist
sekundär - behält ein Leben lang die Disposition. Wird unser Pferd wieder ganz gesund, was glücklicherweise bei fast allen mir bekannten Patienten der Fall war, sind ein Pferdeleben lang einige Faktoren zu beachten, um erneute Schübe so weit wie nur möglich zu vermeiden!
Ohne Veränderungen der Fütterung und Haltung erkranken fast alle Pferde in unregelmäßigen Abständen an erneuten Hufrehe Schüben.
Claudia Nehls
Zentrum für ganzheitliche Tierheilkunde, THP C. Nehls, Tel.: 05648/963335, Fax: 05648/963334, E-Mail: tierheilpraxis1@t-online.de, www. tierheilkundezentrum.de
Kommentare
hilfe!
hallo ,meine fjord stute ...braucht hilfe....
sie leidet an hufrehe..den ersten schub hatte sie bereits im fohlen alter....
mittlerweile ist sie fast 5 und jetzt geht es erst richtig los...die rehe war nach dem ersten schub fast 2 jahre lang nicht dagewesen..
doch nun stehen wir vor der entscheidung schlachter oder letzte hilfe...
sie ist strak übergewichtig und kann ihr eigenes gewicht kaum halten...
den weide gang hatten wir erst reduziert und nun ganz gestrichen...sie bekommt spezielles vom tierarzt verordnetes huf spezial futter....das bei rehe pferden typische entasten der hufe schfft sie nicht sie kippt iimer wieder um ...da sie wiegesagt das gewicht nicht tragen kann...
ansonsten haben wir bis auf die kräuter schon alles gemacht wie oben angegeben...sogar blutablassen...
spezial eisen..
homeopatisch
heilerde.....und solchen pipapo.....
es wäre wirklich schön wenn ihr uns noch etwas sagen könntet das es wert wär es zu probieren....
die kleine maus ist doch erst 4 und soll nicht zu schlächter NIE
MFG WIEBKE UND DÄNSI ohlsen prinzessin
Hallo, ich hoffe dass es
Hallo,
ich hoffe dass es Deinem Pferd wieder besser geht.
Das Hauptproblem hier ist die Körperfülle und fällt dadurch in den Bereich Adipositas, Equines Metabolisches Syndrom, Insulinresistenz.
Dein Pferd braucht kein Pipapo, damit ist es krank gefüttert.
Dein Pferd muss abnehmen und ganz streng kohlenhydratarm gefüttert werden mit abgewogener Futtermenge!
Schau Dich mal bei uns im Forum um.
Es gibt viele die so verzweifelt wie Du dagestanden haben und durch Umdenken im Management der Haltung und Fütterung von Pferden ihrem Pferd haben helfen können.
LG Eddi vom www.hufrehe-forum.de
mein pflegepferd hat auch
hufrehe und der Besitzer sieht nicht ein das das pferd zum Tierarzt muss. Kann ich den Tier irgendwie mit Haushalts mitteln helfen , getrocknete Brennesseln oder so?
hallo
mein pony hat auch rehe und das seit 2 jahren!!
dagegen kriegt er eine fressbremse und das hilft wirklich nach2-3 monaten geht es dann auch wieder.
Hallo
Es koennte sein das Euer Pferd eine Grunderkrankung hat, wie IR, EMS oderECS.
Die solltest Du in den griff bekommen. Sonst wird es immer zu neuen Schueben kommen.
Vielleicht findest Du hier Rat.
http://www.hufrehe.net
brauche rat!!
hallo,
ich bin seit ca. 3 jahren RB von einer total lieben stute die ich überalles liebe, doch leider hat sie rehe bekommen und es wird einfach nicht besser wir haben schon so viel versucht wir haben sie von der weide genommen und auf einem padok gestellt wo sie heu bekommen hat und etwas futter mit einem medikament gegen die rehe doch so wirklich hilft das auch nicht wir haben ihr auch schon einen hufbeschlag extra gegen die rehe gegeben...doch das hat auch nicht geholfen...jetzt habe ich gelesen das man leinsamen dem pferd geben soll weil das irgendwie den körper "reiningen" soll...ich hoffe es kann mir wer einen rat geben damit ich ihr helfen kann weil wenn es nicht bald besser werden sollte dann soll sie eingeschläfert werden und das möchte ich mit allen mitteln versuchen zu verhindern ich bitte ganz dringend um rat!!!!!! DANKE
gruß anja
hufrehe
hallo, an alle hufrehe leidenden
mein ponny hatte laut tierarzt im anfangstadium einen hufrehe-anfall, ich habe natürlich sofort mein ponny in ein mit wasser gefüllten kübel gestellt. spritze vom ta und am nächsten tag war er wieder fit wie ein turnschuh. ich habe jetzt natürlich ein auge auf die weidesaison und grase 3 1/2 wochen mein ponny an. ich gebe ihm außerdem brennneseln getrocknet und propolis, 5 ml in einer spritze mit wasser verdünnt. meim ponny hat stoffwechselstörungen und das merke ich daran, weil sein urin sehr süßlich richt, das sind für mich anzeichen das ich sofort handeln muß. keine mohrüben, kein kraffutter, nur weide und gras. keine leckerlis, kein brot. laufen und jeden tag 2 x den puls fühlen an den beinen ob sich da was bewegt die ängst ob doch noch was kommt dauern den ganzen sommer an. frage: hat jemand eine tabelle die anzeigt, wann das fuktan am meisten vertreten ist im gras, ich weß es gibt so eine tabelle, je nach dem kann ich dann mein ponny auf die weide lassen. und gruß hexe
Meine Hafi-Stute hat
Meine Hafi-Stute hat Hufrehe.Sie ist ca 20Jahre.Sie hat wohl angeblich kronische Hufrehe.Es kam von einem Tag auf den anderen.Sie ist nicht ganz so schlank.Wir dachten sie sei Tragend,und man könne die Hufrehe so umgehen.Aber sie ist nicht tragend.Ich habe sie mit dn anderen Pferden auf frisches zu fettes Gras laufen lassen,da ich ja dachte sie sei Tragend!Und es passiert ja nichts.Nun steht sie ´da,und wegetiert vor sich hin.Die Ärtzte waren schon öfters da,und haben ihr ein festes Verband gemacht.Nur Vorne.Hinten soll wohl nicht so schlimm sein.Ich wässer jeden Tag.Sie bekommt jetzt schon das 2 mal was gegen Schmerzen,und Spritzen hat sie auch bekommen.Ich habe angst das es bald zu viel wird.Sie liegt ganz oft.Ich weiß nisht ob da noch eine Schance ist?Wenn sie nur mit Schmerzmitel sein kann...???Der Arzt meint,sie sollte noch ein Gibsverband haben.Ich weiß nicht?Ich bin der meinung,wenn sie nur noch im Stall oder im Paddock laufen darf,das ist doch kein Pferdeleben!!!!Was soll ich tun?Sie hat ja chronische Hufrehe.Vor einem Jahr hatte sie wohl schon 2.Gruß Silke
Mein pony hat hufrehe
mein pony ist 21 jahre und ich habe ihn jetzt seit 4 Jahren er soll vorher schonmal einen reheschub gehabt haben. Méine Mutter denkt das ich ihn von den schmerzen entlassen soll und ihn einschlfern soll wir würde aber alles reinstecken denn er ist mein erstes Pony. Was würden sie tun wenn es ihr pony wäre. Mein Pony hat sich jetzta ber schon mit dem Laufen verbesser.
Gruß Mona
Mein pony hat hufrehe
mein pony ist 21 jahre und ich habe ihn jetzt seit 4 Jahren er soll vorher schonmal einen reheschub gehabt haben. Meine Mutter denkt das ich ihn von den schmerzen entlassen soll und ihn einschlfern soll wir würde aber alles reinstecken denn er ist mein erstes Pony. Was würden sie tun wenn es ihr pony wäre. Mein Pony hat sich jetzt aber schon mit dem Laufen verbesser.
Gruß Mona
Aktuell: Hufrehe im Winterhalbjahr
http://home.arcor.de/a.asher/Hufrehe-im-Winterhalbjahr.pdf
Hufrehe im Winterhalbjahr
Bericht vom www.hufrehe-forum.de
Hufreheschübe im Winterhalbjahr ohne Zusammenhang mit Weidehaltung nehmen einen immer höheren Stellenwert ein.
Hufrehe im Zusammenhang mit zuviel Weide gerade im Frühjahr ist allgemein bekannt.
Woher kommen aber Hufreheschübe ohne diesen direkten Zusammenhang?
Hufreheschübe im Winterhalbjahr basieren häufig auf den Primärerkrankungen der Hufrehe EMS (Equines Metabolisches Syndrom), IR ( Insulinresistenz) oder ECS ( Equines Cushing Syndrom).
Jedoch reagieren gerade diese Pferde übersensibel auf "normale" Futterkomponenten wie z.B. Heu.
Borreliose spielt im Winterhalbjahr eine untergeordnete Rolle, da Borrelien nur bei höheren Temperaturen aktiv sind.
Auffallend sind hormonaktive Fettdepots u.a. am Auge,Hals,Kruppe,Schulter, wobei diese Pferd nicht unbedingt fett sein müssen.
Fett ist allerdings der Wegbereiter für eine Insulinresistenz.
Kommt im Winterhalbjahr weniger Bewegung des Pferdes hinzu, ist ein Reheschub vorprogrammiert.
Das Equine Cushing Syndrom ist eher eine Erkrankung der älteren Pferde.
Da diese Krankheit vom Serotoninmangel im Winterhalbjahr beeinflusst wird, kommt es zu dieser Jahreszeit häufiger zu sehr schweren Reheschüben, die oftmals untherapierbar sind wenn das Medikament zur Behandlung der Cushing-Symptome noch nicht greift, die Dosis zu niedrig ist oder ECS noch gar nicht diagnostiziert und behandelt wurde.
Wichtig ist auch hier eine sofortige und strenge Diät, da Cushing Pferde zusätzlich insulinrsistent sein können als eines der Symptome des ECS
Bericht: E.S.
link ist inaktiv
Die flyer über [url=http://hufrehe.iphpbb.com]Hufrehe[/url] sind unter einem anderen link zu finden:
http://home.arcor.de/hufreheforum/flyer-hufrehe-im-winter.pdf
http://home.arcor.de/hufreheforum/flyer-hufrehe-basisinfo.pdf
LG Eddi
War es das Richtige?
Hallo zusammen.
Ich würde sehr gerne mal eure Meinung dazu hören was bei mir bzw meinem Pferd war.
Meine Stute war 18 Jahre alt. Sie Lahmte in letzter Zeit ständig und bei den Tierarzten war immer alles ok. Einbandagieren Boxen ruhe das wars.
Als sie wieder Lahmte und schon sämtlich Tierärzte da waren, lies ich einen anderen kommen. Er sah sie genau an und meinte dann das sie verklebte Sehnen habe und ich sie nur noch 1-2 mal in der Woche bissl Im Gelände oder Platz im Schritt Reiten kann. Das war schon mal ein Schock für mich. Aber besser als was schlimmeres.
Am nächsten Tag war wieder alles ok. Sie Lahmte nicht mehr und es ging ihr wieder super.
Als ich aber am nächsten Nachmittag in den Stall kam war alles anders als sonst. Sie Stand auf dem Paddock das ca.20 Meter von der Box weg war. Ich merke sofort das was nicht stimmte. Sie Wieherte an diesem Tag nicht und sah mich erst an als ich vor ihr stand.
Als ich den Strick hin machte und sie fhre wollte blieb sie stehn. Dachte sie Zickt wie so häufig. Aber als sie einen Schritt machte ist sie fast umgefallen. Sie konnte so gut wie gar nicht mehr laufen. Wir haben 10 Minuten bis zur der Box gebraucht.
Ich rief sofort de Tierarzt an. Aber er kam erst am Abend und ihr zustend verschlimmerte sich immer mehr. Sie sah mich so hilflos an. Und ich konnte nichts machen.
Als am Abend der Tierarzt da war war er geschockt. Sie ging aus der Box und lief fast nicht mehr. Schlimmer als am Nachmittag. Sie verkrümmte sich total und hatte sehr starke schmerzen.
Er hat eig gebraucht bis er mal einen Huf von ihr abtasten konnte. Alle 4 Füsse waren kochend heiß.
Dann Diagnose: HUFREHE!!!!!!!!!!!
Ich war so geschockt. Hab angefangen zu heulen und das Pferd kippte fast um. Es war Hufrehe auf allen 4 Hufen.
Er hat mich vor die Entscheidung gestellt. Klinik oder Einschläfern. Er gab ihr starke Medikamente und ich sollte es mir überlegen.
Als ich Abend mit meiner Mama darüber geredet habe meinte sie auch ich soll sie Einschläfern lassen und nicht Leiden lassen.
Am 11.09.2006 lies ich sie dann Einschläfern weil trotz starken Medikamenten sich ihr zustand Stunde um Stunde verschlächtert hatte.
Es war der schlimmste tag in meinem Leben. Nur das schlimme ist, ich weis nicht woher sie das hat und ob es wirklich Hufrehe war. Sie war auf keiner Graskoppel weil wir keine haben.
Hab ich das richtige gemacht?
Schau einmal
Schau einmal hier:
http://home.arcor.de/a.asher/Hufrehe-im-Winterhalbjahr.pdf
Bei dem Alter Deiner Stute ist ein nicht erkanntes Equines Cushing Syndrom nicht unwahrscheinlich.
Schleichende, nicht als Rehe erkannte Hufreheschübe sind auch ein Indiz für diese Erkrankung.
Rechtzeitig das ECS erkannt und behandelt hat man große Chancen, wieder ein "gesundes" Pferd zu bekommen.
Bei einem solch schweren Reheschub greift das Medikament meist nicht mehr, sodass die Erlösung von den Schmerzen der einzig sinnvolle Weg war.
Leider sind Tierärzte mit dieser Erkrankung noch stark überfordert.
LG Eddi
Fruktanwerte und Eicheln Auslöser für Rehe?
Mein Pferd ist jetzt erst knapp 5 Jahre alt (Andalusier-Westfalen-Mix) und an Rehe erkrankt. Sie war schon immer ein guter Futterverwerter und etwas rundlich. Habe deswegen gedacht eine Portionierung der Weide wäre ausreichend um sie vor Rehe zu schützen. Aber falsch gedacht. Habe mein Pferd vor kurzem auf eine vor drei Wochen abgemähte Weide gestellt und sie hat Rehe bekommen. Leider bin ich erst jetzt dahinter gekommen, daß das mit dem Fruktangehalt/Wetterbedingungen zu tun haben könnte. Zusätzlich hat sie sich wahrscheinlich noch ein paar Eicheln eingefressen. Sie ist jetzt seit 5 Tagen auf Stall/Paddock mit einer Heparin u. Phenylbutazon Medikation(wobei ich das Pulver Phenylbutazon nur mal mehr oder weniger in das Pferd hinein bekommen habe) und einer strengen Stroh/Heu/ein paar Wurzeln Diät. Bewegung ist noch immer vorne steif/ ein klarer Wendungsschmerz ersichtlich. Ab und zu im Stall der typische Rehestand. Auf dem Paddock bewegt sie sich im Schritt, setzt aber vorsichtig auf. Tierarzt hat die Medikation jetzt noch für zwei Tage angesetzt (Heparin). Ich hoffe das es jetzt langsam mal besser wird. Wie lange kann ein Reheschub andauern? Ich mach mir schon Sorgen, weiles ja jetzt seit 5 Tagen noch nicht deutlich besser geworden ist. Bzw was kann ich noch tun, außer daß ich den Tierarzt noch mal kommen lasse? Brauche irgendwie Rat. Hatte bisher zum Glück keinen Kontakt mit Hufrehe. Bin etwas unwissentlich.
Eicheln und Fruktan
Hallo,
nun Eicheln können einen Reheschub auslösen und sehr kurzes Gras leider auch. Wenn die Stute dann auch noch generell etwas mollig ist, kann man eine Grunderkrankung namens Equinen Metabolischen Syndrom auch nicht ausschliessen.
Bei dem Reheschub hat sich vermutlich etwas im Huf am Hufbein verändert. Dies läßt sich mit Sicherheit aber nur durch eine Röntgenaufnahme feststellen. Bis sich diese Veränderung und der gestörte Stoffwechsel wieder regeniert hat kann ein Jahr ins Land gehen. Es bedarf jetzt eines strengen Futtermangements.
Weitere Informationen kannst Du entweder bei www.hufrehe-forum.de bekommen oder Du druckst Dir diese Info als erste Hilfe aus. Wir sind ein Forum, das betroffene hilft und weitere Informationen bereit hält.
Du bist herzlich willkommen.
http://home.arcor.de/a.asher/hufreheflyer.pdf
Lg Anke
meine Stute hat
meine Stute hat während der Trächtigkeit Hufrehe bekommen.
haben es gott sei dank früh gemerkt und den Tierarzt gerufen.
Nach geben von Schmerzmitteln und eines Spezialbeschlages ging es
dann auch so gut das man nichts mehr gesehen hat.
Jetzt wo das Fohlen da ist, ist es schwierig, da das Fohlen ja raus auf die Weide soll aber die Stute nicht so lange darf. Wir haben es dann
mit Stündlichen Weidegang probiert, jetzt gestern hatte sie einen
erneuten Reheschub und sie kann wieder garnicht laufen wie soll ich
jetzt damit umgehen, klar Weide ist tabu aber trotzdem.
Hallo, Frau Nehls erreichst
Hallo,
Frau Nehls erreichst am Besten, wenn du Deine Frage per mail an sie schickst.
Es tut ihr immer leid, wenn sie bei Artikeln die Fragen nicht schnell genug findet und helfen kann
Falls Du Dich mit Betroffenen Austauschen möchtest, bekommst da bei ihr auch die Möglichkeit zu.
Kann ich nur empfehlen.
LG Geli
Hufrehe
Hi
ich würde dir raten beim TA mal den Manganwert deines Pferdes überprüfen zu lassen,
vielleicht magst du ja mal zu uns ins Forum schauen
www.hufrehe.org/info
dort kann ich dir dann noch einige Links zum lesen geben unter anderem zu 3 Stuten mit Fohlen und Hufrehe
lg
Petra
hufrehe???ws meint ihr??
Hallo, ich habe seit ca. 3 Monaten eine Stute. Am Dienstag bemerkte ich das sie merkwürdig geht, dachte aber es liegt daran, dass am Samstag der Hufschmied ihre Hufen beschnitten, was aber viel zu kurz war. Das habe ich aber erst gestern erfahren. Auf jeden Fall bin ich Sonntag ziemlich lange mit ihr spazieren gegangen, auch viel auf Teerstraße. Montag hatte sie nichts, Dienstag fing es dann an. Da ihre Beine weder heiß noch angeschwollen waren, dachte ich es liege daran, dass sie evtl. Muskelkater hat. Mittwoch habe ich sie im Stall gelassen, da es schlimmer wurde. Mittwoch kam auch der Ta und sagte, dass das der Anfang von Hufrehe sei. Kann es denn innerhalb von drei Monaten Hufrehe entstehen? Sie ist auch nicht übermäßig dick, eher im Gegenteil. Sie kommt morgens um sieben auf die Weide, frisst dann ein paar Stunden, geht dann auf den Sandplatz, wo Sie ziemlich lange steht, und zwischendurch geht sie wieder auf die Weide. Sie hat sehr sehr sehr viel Platz, aber trotzdem steht sie mehr auf dem Sandplatz. Abends bekommt sie immer noch viel Heu und Stroh. Jetzt wo es aber kälter wird, muss sie ja noch was zugefüttert bekommen. Was nimmt man denn bei Hufrehe, also falls es wirklich welche ist?? Und wie geht es nun weiter? Darf ich sie führen? Wir wohnen ziemlich weit außerhalb und haben nur einen Ta im Dorf, der nicht grad so sympathisch ist. Habe deswegen noch einen guten "Pferdekenner" kommen lassen, er ist auch der Meinung entweder liegt es an den kurzen Hufen oder tatsächlich Hufrehe. Sie hat eine Spritze bekommen, kriegt morgens und abends Medizin und ich kühle ihre Hufen jeden Tag.
Wäre für jede Info dankbar.
Bitte mailt an:
Alexndra-von-Sternberg@web.de
hufrehe
Hallo ,
meine Arab-Welsh Stute hat letztes Jahr im Herbst leider auch Rehe bekommen . Wir vermuten zwar das es Hormonell bedingt war , (und inzwischen bekommt sie auch eine Hormonbehandlung)(Regumate) aber trotzdem einmal Rehe immer Rehe. Wir haben zum Glück einen eigenen kleinen Stall und können so selber die Einteilung der Wiese vornehmen , haben trotz aller bemühungen immer die Angst vor einem erneuten Auftritt der Krankheit . Momentan machen wir es so, das unsere beiden Ponies ca. 20 Stunden auf dem riesen großen Paddok haben und ca. 4 stunden mit Fressbremse auf der Wiese. Die Angst das auf dem Paddok dennoch zuviel wächst ist immer da .Morgens und Abends gibt es noch ein Händchen Heu für den Darm . Doch was ist wenn bald wieder das gefährliche spiel zwischen Sonne und Regen losgeht ???? (herbst) Inzwischen ist der Winter unsere lieblings Jahreszeit , da da nicht viel wächst !
Also wie macht man es am sichersten und besten für die Pferde ??????????????????????????????????
Würde mich sehr über eine Antwort freuen .
LG Jessy
Deine Antwort
Hallo Jessy,
zuerst einmal eine ganz wichtige Info: nicht allein der Weidegang und das Zusammenspiel zwischen Sonne und Regen begünstigt eine Hufrehe. Wenn ein hormonelles Problem besteht, sollte in erster Linie einmal dieses reguliert werden. Regumate ist ganz bestimmt keine Dauerlösung; sondern nur eine vorübergehende.
Zur Auslösung einer Hufrehe sind immer verschiedene Faktoren ursächlich; was im Umkehrschluss bedeutet: der betroffene Pferdehalter muss an verschiedenen Punkten ansetzen und diese regulieren/therapieren lassen und optimieren.
Auch der Winter ist für viele Hufrehe gefährdete Pferde eine ganz gefährliche Jahreszeit: so gibt es beispielsweise nicht wenige Pferde, die regelmäßig im Winter - bei Schnee - erkranken.
Meiner Erfahrung nach ist Priorität auf den Einzelfall zu legen und nicht auf allgemein gültige oder bekannte Faktoren. Du kannst bei DHD viel über die Hufrehe-Erkrankung nachlesen. Darüber hinaus findest Du viele Informationen auf meiner Seite und/oder kannst dort auch Betroffene zum Erfahrungsaustausch kontaktieren.
Liebe Grüße Claudia Nehls
Sooo viele Kommentare
Ich muss ehrlich sagen, dass ich diese heute nur zufällig entdeckt habe, daher die Bitte: bei dringenden Fragen bzw. Notfällen wendet Euch bitte gleich an meine E-Mail Adresse bzw. ruft an! Habe wirklich nur zufällig all die Kommentare zur Hufrehe bzw. zu den Artikeln entdeckt und so darf es nicht sein! Im Pferdeanzeiger dieses Monats und im Pferdeanzeiger des nächsten Monats stehen übrigens auch Artikel von mir über die Hufrehe-Erkrankung. Ich denke, diese geben die Antwort auf die meisten Kommentare hier!
Wichtig ist grundsätzlich, immer das individuelle Pferd zu betrachten und darauf ausgerichtet die lokalen Maßnahmen (jedoch auch die Fütterung) einzuleiten: so gibt es beispielsweise von mir weder eine grundsätzliche Empfehlung zum Barhuflaufen, noch zum Beschlag. Es kommt auf den Einzelfall an; jede lokale Maßnahme muss darauf abgestellt werden, sonst hat man kontraproduktive Faktoren und bei Hufrehe können diese lebensbedrohend sein. Es gibt keine Empfehlung: nur barhuf, ebenso wenig wie die zum Eingipsen oder zum Hufbeschlag (orthopädisch oder nicht..)!
Und sieht der Huf auch noch so gut aus: ein Beschlag kann dennoch notwendig sein, nämlich dann, wenn die Substanz fehlt, was ein Laie nicht beurteilen kann. Andererseits kann dies auch umgekehrt sein! Bei der Hufrehe sind innerliche wie auch lokale Maßnahmen entscheidend für das Überleben des Pferdes; von daher: der Einzelfall muss entscheiden. Sehr viele verschiedene Betrachtungsweisen wie auch viele verschiedene Vorgehensweisen der einzelnen Pferdehalter der betroffenen Pferde sind zu finden unter: www.tierheilkundezentrum.de, hier Erfahrungen (verschiedene Links). Die Erfahrungen der lokalen Behandlung sind so verschieden wie die jeweils betroffenen Pferde. Bezüglich eines Erfahrungsaustauschs: dieser ist natürlich ermöglicht; ich empfinde das für äußerst wichtig, denn jeder kann aus den schmerzlichen oder auch positiven Erfahrungen eines anderen betroffenen Pferdehalters lernen und man kann sich "herausziehen", was man für angemessen und wichtig empfindet!
Ganz liebe Grüße Claudia Nehls
Rehe
Hallo Claudia!
Ich habe ein 19 jähriges Welsh B Pony. Es hat seid 5 Jahren immer mal wieder Reheschübe gehabt. Nun hat der Tierarzt innerhalb von
einer Woche 2 mal Aderlass gemacht und ich habe Endzündungshemmer gegeben. Es wird einfach nicht besser. Selbst seine Augen haben den Glanz verloren. Ich habe keine Ahnung, wann
man ihn erlösen soll. Er tut mir so leid. Es ist schlimm, ihn so leiden zu sehen. Kann man es irgendwo dran erkennen, wenn es nicht mehr geht? Den Aderlass, ihm immer wieder antun, kann nach meiner Meinung nicht der richtige Weg sein. Vielen Dank für Deine Antwort.
Viele Grüße
Waltraud
Hallo Waltraud, könnte es
Hallo Waltraud, könnte es sein, dass Dein Pony Cushing hat?
Gerade immerwährende Reheschübe sind meist Anzeichen einer Primärerkrankung.
Und wenn du die nicht behandelst, bekommst die Hufrehe nicht in den Griff.
Kannst Dich gerne per mail an mich wenden.
LG eddi
hufrehe@arcor.de
hunderassen
und wo ist die bx dogge??
Hallo ... ja die tipps sind
Hallo ... ja die tipps sind wirklich sehr sehr gut und auch ausführlich ich werde sie beherzigen vielen dank
hilfe!
hallo!!
kann mir irgentjemand helfen?ich -hab ein vor einigen monaten ein pflegepferd übernommen,dass mir sehr oft durch seine verwahrlosigkeit aufgefallen ist!ich habe den weidegang aufgrund von voherigen reheschüben(was mir die besitzerin erzählt hat) auf 2-3 stunden tägl. eingeschränkt.gestern jedoch hab ich mich darauf verlassen,dass die besitzerin das pony wiedereinholt.(es stht in einem Paddock mit großer box) ,doch diese hat es nicht getan.jetzt hat monty hufrehe!!!Und die besitzerin hält es für unnötig den tierarzt zu rufen!!!und hier steht überall ohne tierarzt geht garnichts!WAS SOLL ICH TUN?ich bin vollkommen verzweifelt!Wir wohnen in nem kleinen kaff,hier gibt es nur einen tierarzt und die nummer steht nicht im telefonbuch!!!BITTE HAT IRGENTJEMAND EINEN TIPP!!!
Hufrehe
hallo
du solltest deinem Pflegepferd täglich die Hufe kühlen und wenn du es einrichten kannst, gebe ihm ASS 500 Tabletten ( morgens 4 und Abends 4) zur Blutverdünnung und erstmal eine Woche nicht auf die Weide dann müsste es wieder besserwerden. Danach nur noch eine Stunde auf die Weide am Tag.
hufrehe teil 2
erleichterung verschaffen können. was natürlich auch nicht jeder tierarzt unterstützt da ja der beruf hufpfleger durch ein gesetz gekippt werden soll,welches die tierärzte unterstützen!
man sollte sich jedoch uch mal gedanken machen was man seinem pferd antut wenn man es beschlägt. meist hat der strahl keinen bodenkontakt mehr was sich negativ auf die durchblutung und damit die ganzen organe auswirkt. genauso fehlt dem huf die natürliche federung was sich negativ auf den bewegungsapparat auswirkt. meine stute läuft sogar ohne autschen über schotter. natürlich nichtim galaoopp aber das muss sie auch nicht. und sollte man dieses doch wollen gibt es die möglichkeit der hufschuhe.
ich habe bis jetzt noch kein pferd gesehen dem die eisen abgenommen wurden das nicht laufen konnte. natürlich ist es eine enorme umstellung für den huf und das pferd und geht auch nicht von heute auf morgen. man braucht zeit und geduld. aber es geht.
hufrehe
hallo,
meine stute hatte anfang des jahres durch eine medikamentenvergiftung ebenfalls einen reheschub (nageltritt mit anschließendem lederhautvorfall)
nachdem die primäreerkrankung abgeklungen war (entzündung der lederhaut) haben wir sie erst mal entgiftet und anschließend erstmal nur auf dem paddock gehalten. gott sei dank hatten wir glück und alles ging schnell und glimpflich vorbei. vor 2 wochen haben wir ihr die wulst etwas runtergeraspelt.
im großen und ganzem stimme ich dem beitrag von julia zu. nur in einem punkt nicht. mein pferd ist barhufgänger mit sehr gesundem horn und auch der strahl ist gut ausgeprägt. daher würde es für mich überhaupt nicht in frage kommen mein pferd zu beschlagen. Never! allein schon die art wie manche, nicht alle, aber doch manche schmiede mit den pferden umgehen würde mich davon abhalten. ganz zu schweigen davon das mein pferd danach erst recht nicht mehr laufen könnte. die halter sollten sich eher gedanken über die haltung machen. und es gibt auch sehr engagierte hufpfleger/innen die sich mit rehe auskennen und durch sachkundige hufbearbeitung dem pferd
Hufrehe
Hallo,
mein Pferd hat auch Hufrehe und das schon seit 8 Wochen.
Ich habe schon alles gemacht. Wir haben einen Adererlass gemacht, Metacam, eingipsen (wobei das sehr, sehr gut war) und jetzt bekommt er Pergolid Tabletten. Es geht ihm schon etwas besser. Ich hoffe, er wird wieder ganz gesund.
Grüße
Conny
Mein Haflinger ist leider auch Krank
Mein Haffi Amor hat auch seit kurzer Zeit laut Tierarzt Hufrehe.
Das ist schon eine dumme Sache, aber man muß das beste für das Tier tun.
Ich bin schon seit Stunden im Internet am lesen und versuche mir Tips zu holen.
Wenn jemand gern mit mir Konkat aufnehmen will um sich über Hufrehe etwas auszutauschen kann sich gern bei mir melden.
Lixi81@gmx.de
Würde mich über jede Hilfe freuen.
Liebe Grüße Julia
AN JULIA
ich würde mich gern mit dir austauschen,ich such auch seit ewigkeiten nach tipps!nur leider will die besitzerin eines pflegepferdes nicht den tierarzt rufen,der ist ist es egal was ihr pferd hat!
Tipps
Hallo,
leider bin ich nur die Redakteurin. Der Inhalt dieses Textes ist von Diplom-Tierheilpraktikerin Claudia Nehls.
Sie hat auch ein dhd-Profil:
http://blogs.dhd24.com/profiles/tierheilpraktikerin/.
Zentrum für ganzheitliche Tierheilkunde
www. tierheilkundezentrum.de, E-Mail: tierheilpraxis1@t-online.de
Tel.: 05648/963335 ab 18.00 Uhr, tagsüber: 0173/5157633,
Fax: 05648/963334
Am Ende der Beiträge könnt Ihr immer die Textquelle finden.
Die besten Grüße und gute Besserung für Eure Lieblinge,
Julia
mein pony hats auch
Mein pony ist 12 jahre alt und er hat hufrehe.
Die früheren besitzer wollten es nur noch los werden weil es nicht mehr nützt des halb wollten sie ihn zum schlachter bringen.
Jetzt gehört er mir.
Tipp:Wenn euer Pferd Hufrehe hat nicht zum schlachter bringen wenn ihr euer Pferd wirklich liebt dann macht ihr sowas auch nicht.
Gruß Philina
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