
Die Katze als Therapeut
Bildquelle: Industrieverband Heimtierbedarf (IHV) e.V.
Tierisch gesund: Kliniken setzen stärker auf tiergestützte Psychotherapien
In fast 40 Prozent aller deutschen kinder- und jugendpsychiatrischen Einrichtungen helfen Tiere als Co-Therapeuten in der stationären Psycho-, Ergo- und Physiotherapie. Dies ist das Ergebnis einer Untersuchung der Fakultät für Biowissenschaften, Pharmazie und Psychologie der Universität Leipzig.
Für die Studie befragte die Biologin Katja Henning 168 Einrichtungen. 105 beantwortete Fragebögen bildeten schließlich die Grundlage ihrer Ergebnisse:
Demnach beurteilten 61,8 Prozent der Kliniken die Wirksamkeit der tiergestützten therapeutischen Behandlung als „gut“ und sogar 22,1 Prozent als „sehr gut“. Und: Einen therapeutischen Einsatz mit Tieren befürworten selbst Kliniken, die bislang keine Tiere einsetzen.
Auch an der Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie in Röbel/Müritz wird tiergestützte Psychotherapie praktiziert.
„Tiere geben den Patienten eindeutige Rückmeldungen, die im therapeutischen Prozess außerordentlich gut nutzbar sind“, begründet Chefarzt Dr. Kai Schmidt die Unterstützung des Projektes. „Viele Patienten nehmen das Angebot gerne an“, so Schmidt weiter.
Dabei arbeiten viele Kliniken sogar mit verschiedenen Tierarten: Neben Hunden und Pferden werden auch Aquarienfische, Nagetiere und Vögel eingesetzt.
Industrieverband Heimtierbedarf (IHV) e.V.
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