Rasseportraits

Friese

Das Friesenpferd ist eine niederländische Pferderasse. Wie schon der Name der Rasse verrät, liegt der Ursprung dieser Pferde in der Provinz Friesland. Das Friesenpferd ist durch Einkreuzung spanischer Pferde in den damals eher kaltblütigen, regionalen Pferdetyp im 16. und 17. Jahrhundert entstanden, während die Niederlande von Spanien besetzt waren.

Vollblutaraber

Das Arabische Pferd gehört zur Gruppe der Vollblüter. Es werden die Rassen Vollblutaraber (auch "Arabisches Vollblut" genannt), Shagya-Araber, Anglo-Araber, Arabisches-Partbred und Araber unterschieden, wobei die vier letztgenannten Rassen einen mehr oder weniger großen Anteil an Arabischem Vollblut aufweisen.

Westfale

Das Landgestüt Warendorf, das Zentrum der Westfalenzucht, wurde im Jahr 1826 gegründet. Anfangs war der Zuchterfolg sehr gering, da die Anfordernisse der bäuerlichen Umgebung in den Zuchtzielen des Gestüts keine Berücksichtigung fanden. Erst als gegen Ende des 19. Jahrhunderts diese Erfordernisse Einfluss auf das Zuchtziel gewannen stellte sich sowohl in Kalt- als auch Warmblutzucht schnell der erhoffte Erfolg ein.

Hannoveraner

Die Hannoveranerzucht lässt sich zurückverfolgen bis ins 15. Jahrhundert. Damals wurden vor allem Pferde aus Spanien zur Zucht herangezogen. Die Grundlage für die heutige Zucht stellt die Gründung des Landgestüts Celle am 27. Juli 1735 mit Einführung seines Zuchtbuches dar. Kennzeichnend war und ist für die Hannoveranerzucht die vorrangige Haltung von Zuchtstuten bei bäuerlichen Züchtern, unterstützt durch das Landgestüt und dessen Deckstationen.

Die Sphynx-Katze

Schon aus dem Altertum existieren Berichte von haarlosen Katzen. Das älteste Fotodokument stammt von etwa 1902 und zeigt ein Paar haarloser Katzen aus Mexiko.

Die Zuchtlinien der heutigen Sphynx-Katzen stammen allerdings von Katzen aus Kanada. Diese wurden dort seit 1966 aus einer natürlich mutierten Katze vom Menschen weitergezüchtet. Bei der gegenwärtigen Gesetzgebung in allen Ländern führt der Wunsch nach immer neuen Rasseattraktionen dazu, dass man auch Tiere weiter züchtet, die unter natürlichen Bedingungen nicht lebensfähig wären.

Die Ragdoll-Katze

Die Stammutter der Ragdoll ist eine Katze mit Namen Josephine. Sie war eine „angoraähnliche“ Freigängerin, die einer Nachbarin von Ann Baker in Kalifornien gehörte. Aus einem Wurf dieser Katze bekam Ann Baker einen Kater, der einer „Heiligen Birma“ ähnlich sah. Mit diesem Kater und nicht weiter bekannten Tieren baute Ann Baker eine Linienzucht auf, und gab der so von ihr neu erzüchteten Rasse den Namen Ragdoll, was auf Deutsch etwa Stoffpuppe bedeutet, manchmal auch Lumpenpuppe genannt.

Der Collie

Der Collie wird heute in zwei Varianten gezüchtet. Der Britische Collie ist ein eleganter bis 61 cm großer und bis 25 kg schwerer Begleithund. Er hat ein gemischtes Ober- bzw. Unterfell wodurch das Fell mehr aufplüscht. Er gilt auch heute noch als vornehmer, um nicht zu sagen adliger Luxushund.

Die Kartäuserkatze

Bei der im Volksmund und in einigen deutschsprachigen Katzenzuchtvereinen als Kartäuserkatze bekannten Katzenrasse handelt es sich um eine blaue Britisch-Kurzhaarkatze. Sie entstand ursprünglich durch gezielte Kreuzung dreier Katzenrassen. Heute ist jedoch der Name Kartäuser für eine der drei Stammrassen, die französische Chartreux, gebräuchlicher. Kartäuser ist die deutsche Übersetzung des französischen Begriffes Chartreux.

Der Australian Shepherd

Der Australian Shepherd besitzt einen ausgeglichenen Körperbau von mittlerer Größe und Knochenstärke. Die Rüden sollten laut FCI-Standard von 50,8 bis 58,5 cm und die Hündinnen zwischen 45,7 und 53,4 cm groß sein. Sein Fell ist halblang, wetterbeständig und besitzt eine dichte Unterwolle, wobei die Haare starr und leicht gewellt sind.

Der Mops

Der Mops hat glattes, kurzes und weich-glänzendes Haar in den Farben einfarbig schwarz, silbergrau, verschiedene Nuancen beige (von weißgelb bis gelbbraun), Grundfarbe in deutlichem Kontrast zu Abzeichen. Die Abzeichen am Kopf, die Maske, Stirnflecke und Muttermale an den Backen sind deutlich abgegrenzt und so schwarz wie möglich. Er hat einen leichten Vorbiss, das heißt, der Unterkiefer steht etwas vor.

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